„Wer kein Ziel hat, verliert sich im Nebel. Mein Wahlprogramm: Damit Politik in Neuburg wieder messbar wird.“
"Ich möchte, dass Sie mich kennenlernen, bevor Sie mich wählen.“ Dieser Satz ist für mich mehr als ein Wahlmotto. Er ist eine Einladung, die Arbeitsweise und die Werte hinter meiner Kandidatur zu verstehen. Politik bedeutet für mich, Visionen nicht nur zu haben, sondern sie mit Ausdauer und dem richtigen Netzwerk auch zu realisieren. Ein Beispiel dafür ist ein Projekt, das viele von Ihnen kennen: das Haus am Strom in Jochenstein.
Es mag überraschend klingen, aber die Initialzündung für eines der bedeutendsten Umweltprojekte unserer Region gab es in den 90er-Jahren während eines Familienurlaubs in der Toskana. Dort lernte ich den damaligen Projektmanager der Allianz Umweltstiftung kennen.
Aus einer Urlaubsbekanntschaft wurde eine Freundschaft und schließlich eine Vision: Könnte man eine innovative Umweltidee nicht mit der Arbeit für Menschen mit Behinderung verbinden? Über zwei bis drei Jahre hinweg reifte dieser Gedanke in zahlreichen Gesprächen.
Als die Stiftung signalisierte, dass sie bereit für ein solches Projekt wäre, begann die eigentliche Arbeit vor Ort. Ich übernahm die Initiative:
Die Herausforderung: Ich musste Partner in der Region gewinnen. Bei der Stadt Passau hatte ich zunächst kein Glück – die Türen blieben verschlossen.
Der Durchbruch: Ich gab nicht auf und suchte das Gespräch mit dem damaligen Landrat Hans Dorfner. Er „biss an“, wie man so schön sagt, und erkannte das Potenzial für unseren Landkreis.
Die Umsetzung: Mit der Unterstützung seines engagierten Naturreferenten gelang es uns, das Projekt zum Leben zu erwecken.
Auch wenn sich die ursprüngliche Idee der Inklusion am Standort Jochenstein damals so nicht eins zu eins umsetzen ließ, ist ein Leuchtturmprojekt entstanden, das bis heute weit über die Grenzen des Landkreises hinausstrahlt.
Warum erzähle ich Ihnen das heute? Weil diese Geschichte meinen Arbeitsstil beschreibt:
Über den Tellerrand blicken: Inspiration finden (auch im Urlaub!).
Netzwerke knüpfen: Kontakte zu Stiftungen und Entscheidern herstellen.
Dranbleiben: Auch bei Rückschlägen neue Wege suchen und Partner finden, die mitziehen.
Diese Macher-Mentalität und meine Fähigkeit, Projekte von der ersten Skizze bis zur feierlichen Eröffnung zu führen, möchte ich ab 2026 als Ihr Bürgermeister für die Gemeinde Neuburg am Inn einsetzen.
Möchten Sie mehr über meine Pläne für Neuburg erfahren oder haben Sie Fragen zu meinem Werdegang? Schreiben Sie mir per E-Mail info@eder-fuer-neuburgaminn.de oder treten Sie meinem WhatsApp-Kanal bei – ich freue mich auf den Dialog mit Ihnen!
In den 90er Jahren war meine damalige Frau beim Frauennotruf beschäftigt. In diesem Zusammenhang überlegte sie mit anderen Frauen, einen Verein zu gründen, der sich gegen sexuelle Gewalt wendet und Betroffene unterstützen will. Dazu war daran gedacht, vor allem präventiv tätig zu sein, Bildungsmaßnahmen anzubieten und vor allem in Schulen entsprechende Projekte zu durchzuführen und mit eigenen Honorarkräften anzubieten. Als Name war IGEL e.V. angedacht.
Meine juristische Kenntnis war gefragt und ich begann, eine entsprechende Satzung zu erstellen, Fragen rund um das Vereinsregister zu klären und wieder zu schauen, wie über Bußgeldzuweisungen und Spenden finanzielle Mittel aktiviert werden können. Das Ganze war mit viel Arbeit verbunden, aber es lohnte sich. Der Verein etablierte sich, sein Engagement vor allem in Schulen für Präventivmaßnahmen war sehr gefragt.
Der Verein besteht heute noch, ist sehr aktiv, ich bin weiterhin – wenn auch passives – Mitglied, verfolge aber die Aktivitäten weiterhin und freue mich, dass der Verein in Stadt und Landkreis so präsent ist.
Wieder erfolgte bei mir die Erfahrung: gemeinsam ist man stark, gemeinsam kann man was bewegen, entscheidend ist, dass man sich traut.
Für mich selbst hatte diese Tätigkeit zur Folge, dass ich für das Thema sensibilisiert wurde und auch in Gesprächen die damit verbundene Problematik besser verstehen kann.
Engagement ist für mich keine Frage des Alters, sondern der Tatkraft. In diesem Video erzähle ich Ihnen eine persönliche Geschichte über Mut, Zusammenhalt und ein Projekt, das bis heute Früchte trägt.
Am 14. Februar blickt die Welt mit der Bewegung „One Billion Rising“ auf das Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder. Für mich ist dieser Tag immer ein Moment des Innehaltens, denn er erinnert mich an die Geburtsstunde einer Institution, die mir sehr am Herzen liegt: den Verein IGEL e.V. (Initiative gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen).
Ich erinnere mich noch gut an die 90er Jahre. Meine damalige Frau war beim Frauennotruf beschäftigt, und gemeinsam mit engagierten Mitstreiterinnen entstand die Vision eines Vereins, der nicht nur hilft, wenn etwas passiert ist, sondern der Prävention ganz groß schreibt. Wir wollten in die Schulen gehen, aufklären und Kinder stärken.
Damals war mein juristisches Fachwissen gefragt. Ich habe mich hingesetzt und die Satzung entworfen, die rechtlichen Hürden im Vereinsregister geklärt und Strategien entwickelt, wie wir über Spenden und Bußgeldzuweisungen das nötige Geld für diese wichtige Arbeit zusammenbekommen.
Es war eine intensive Zeit mit viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Heute ist IGEL e.V. in der Stadt und im Landkreis Passau präsenter denn je. Auch wenn ich heute eher im Hintergrund als passives Mitglied dabei bin, erfüllt es mich mit Stolz zu sehen, was aus dieser Initiative geworden ist.
Für mich war das eine prägende Lektion: Gemeinsam ist man stark. Man kann wirklich etwas bewegen, wenn man sich traut und die Dinge anpackt. Genau diese Erfahrung bringe ich auch in meine Arbeit für unsere Gemeinde ein.
Herzliche Grüße,
Ihr Joachim Eder
Ein Anliegen unterstützen
Die Arbeit von IGEL e.V. ist heute wichtiger denn je. Wenn Sie mehr über die wertvolle Präventionsarbeit erfahren möchten, besuchen Sie gerne die Website des Vereins: 🔗 www.igel-ev-passau.de